Select Page

Summer Vibes, mein erstes Outdoor-Shooting

Summer Vibes, mein erstes Outdoor-Shooting

In den vergangenen Monaten habe ein gutes Dutzend Shootings in meinem kleinen Wohnzimmerstudio durchgeführt und die Ergebnisse bereiten mir große Freude. Es macht unheimlich Spaß, Bildideen zu entwicklen und sie dann Schritt für Schritt zu realisieren. Nur nach draußen hab ich mich noch nicht gewagt. Bis jetzt.

Wie immer, wenn Mandy, Gabi und ich zusammensitzen, entstehen hier und da lustige Schnapsideen. So sollte es auch kommen das wir uns über Bademoden unterhielten (Mandy: „Wieviele Badeanzüge und Bikinis braucht man als Frau?“) und irgendwie endete es darin, das wir spontan ein Pool-Shooting geplant haben (Übrigens musste Mandy natürlich für das Shooting unbedingt diesen schicken Monokini kaufen, den sie da in der Main-Street gesehen hat – Gründe findet man ja immer).

Der technische Hintergrund ist schnell erklärt: einige Wochen vorher habe ich drei Godox AD-200 erstanden und zu diesen mobilen 200 Watt starken HSS fähigen Blitzen brachte Godox gerade einen Olympus-Transmitter X1T-O heraus. Für mich war klar, das ich endlich offenblendig Outdoor blitzen wollte!

Das Shooting

Als Location haben wir uns für die Pool-Anlage in Mandies Urbanisation entschieden, es wurde vereinbart das wir die Location zwischen 10 und 12 Uhr für uns allein haben. An einem Sonntagmorgen haben wir uns dann getroffen, bei einem Kaffee das Shooting durchgesprochen, die Sets geplant – wir hatten drei im Kopf, am Ende wurden es dann sogar fünf – und dann ging es los mit Make-Up und Aufbau.

Da die Technik für mich noch neu war, hielten wir es einfach: die frühe Sonne als Umgebungslicht und ein Blitz in einer 80er Softbox bzw. später einer 80er Beauty Dish. Fotografiert habe ich mit meiner Olympus OM-D E-M1 und dem M.Zuiko 40-150mm/ƒ2.8 Pro bei ƒ2.8 und Brennweiten zwischen 70 und 100mm (entspricht 140-200mm bei Kleinbild).

Die ersten Schüsse gingen noch ins Blaue bis ich dann die Balance zwischen Blitz- und Sonnenlicht im Griff hatte, aber ein paar Ausreisser sorgten auch für schöne Bronze-Effekte auf der Haut – das muss ich mir merken! Wir fanden schnell in den Flow und fegten gut gelaunt durch die Sets. Auch wenn es uns die Softbox mal in den Pool geweht hat…

Ungewohnt für uns waren die Zuschauer rund um auf den Balkonen und die Sicherheitsleute der Anlage, die nun regelmäßig mal „nach dem rechten schauen wollten“, später dann kamen auch die ersten Badegäste an den Pool und wir hatten leider keine ungestörten Hintergründe mehr. Da haben wir am Pool abgebrochen und noch einige Dessous-Aufnahmen in der umliegenden Wohnanlage gemacht.

Fazit:

Outdoor blitzen ist vielleicht nicht immer nötig, aber ich habe es genossen. Dazu muss man vielleicht wissen, das ich persönlich die Bildsprache der Vogue oder Elle-Editorials liebe und natürlich versuche, diesen Look auch zu kreieren.

Die AD-200 sind mittlerweile meine Haupt-Blitzgeräte. Die kabelgebundenen SK400 und E250 habe ich kaum mehr angefasst. Für meine Projekte sind die 200 WS aus den AD-200 mehr als ausreichend (die 400er sind oft zu kräftig und ich muss stark abblenden) und wenn ich wirklich mehr Leistung brauche, kann ich mit dem Bowens-Halter AD-B2 zwei AD-200 zu einem 400 WS Blitz kombinieren. Zusätzlich bringt der AD-B2 noch ein LED-Einstelllicht mit, perfekt für mein kleines Studio!

Die Akkus der AD-200 halten gut 500 Auslösungen bei 1/1 Leistung, also mehr als genug für ein längeres Shooting – für alle Geräte habe ich aber auch Extra-Akkus angeschafft (und bisher nie gebraucht).

Zu den Bildern vom Shooting geht es hier.

 

„Behind the Scenes“

 

About The Author

Heiko

BüroAmMeer. Fotografiert gern. Produktmanager, Projektleiter, Softwareentwickler und Game Designer, je nach Tageszeit, Erfordernis, Lust und Laune. Auswanderer, Roadsterliebhaber.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Instagram