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Wacom Cintique 13HD

Wacom Cintique 13HD
Es gibt Dinge, die braucht man nicht und wenn man sie erst mal hat, will man sie nicht mehr missen. Mein Wacom Cintiq 13HD gehört definitiv in diese Kategorie.

Vor einiger Zeit wurde mir ein Wacom Cintiq 13HD in einer meiner lokalen Facebook-„Photogear for sale“- Gruppen gespült. Nagelneu, original verpackt und somit ungenutzt. Irgendwie lockte mich so ein Pen-Display-Tablet schon länger, aber die Preise schreckten mich ab und irgendwie war ich ja mit meinem Intous Pro auch sehr zufrieden.

Ein paar Wochen gingen ins Land und ich ticker so mit einer Foto-Kollegin herum, als ich mich erinnerte das sie ja damals das Cintiq zum Verkauf hatte. Kurz nachgefragt und sie konnte mir das Gerät zu einem unverschämt guten Preis anbieten. Schnell per PayPal bezahlt, DANN meine Frau informiert das sie am nächsten Tag „was ins Büro gebracht bekommt“ und dann überlegt ob das vielleicht doch nicht die richtige Reihenfolge war? 😉

Am folgenden Abend zog mein neues Cintiq ein und nachdem ich noch einen Adapter UK auf EU-Steckdose organisiert habe, konnte das experimentieren beginnen.

Wacom Intous Pro S

Wacom Intous Pro S

Der Umstieg damals von Maus auf Tablet war schon eine gewöhnungsbedürftige Sache, wenn man sich aber erst mal daran gewöhnt hat, ist die Präzision, mit der man arbeitet, eine wunderbare Sache. Der Vergleich zwischen Maus und Ziegelstein kommt nicht von ungefähr.

Das Tablett kann eine Maus ersetzen, aber spätestens bei zwei Bildschirmen muss man den ein oder anderen Kompromiss eingehen, also entschied ich mich für die duale Nutzung: Maus für die Nutzung der Anwendungen, Tablett auf dem Hauptschirm mit Photoshop und Co.

Das Cintiq installiert sich als weiteres Wacom-Tablett im System und als weiterer Monitor. Angeschlossen wird es über eine Kabelpeitsche welche an einem Ende einen Systemstecker für das Tablet hat und in einem Stromanschluss, einem USB-Stecker und HDMI-Anschluss endet.

Da kam schon die Frage auf, ob meine MacBook Pro Grafikkarte mit drei Bildschirmen klar kommt. Neben dem 27″ Apple Cinema Display und dem 15″ Retina des Notebooks kam jetzt noch ein 13″ Full HD Monitor hinzu. In meinem Fall leider nicht: Das Cintiq zeigte eine Meldung an das es kein Bild empfangen könne. Das war schon mal enttäuschend. Nach ein wenig recherchieren im Web kristalisierte sich heraus, das bestimmte HDMI-Anschlüsse vom Cintiq nicht akzeptiert wurden, warum auch immer. Also kramte ich einen HDMI-zu-Thunderbold-Adapter aus einer meiner Kisten und siehe da: das Display funktionierte einwandfrei.

Wacom Cintiq 13HD

Wacom Cintiq 13HD

Nach ein paar Versuchen, meinen Arbeitsplatz neu einzurichten – ich plante das Cintiq, genau wie mein Intous, nur anzuschliessen wenn ich es auch brauche, konnten die ersten Versuche starten.

Es ist noch mal ein Unterschied ob man mit dem Stift auf dem Tablet, aber dem Cursor auf dem Monitor VOR einem arbeitet, oder ob man jetzt direkt IM Bild arbeitet. Es bedurfte einer kleinen Umstellung, fühlt sich dann aber doch noch mal viel natürlicher an.

Natürlich hat das 13″ Cintiq eine kleinere Nutzfläche als mein 27″ Cinema Display, aber gerade das kommt mir gelegen. Das Cintiq liegt vor mir auf dem Schreibtisch und die von mir genutzte Tablettfläche ist etwas größer als auf meinem Intous Pro. Damit habe ich immer den korrekten Arbeitsbereich vor mir, auf dem 27″ wird dann eine Vollansicht des Bildes angezeigt. So kann ich wie gewohnt im Detail arbeiten und habe gleichzeitig die 100% Ansicht vor mir. Das Beste aus beiden Welten!

Fazit:

  • Es war eine gute Gelegenheit und ich bin froh das ich sie ergriffen habe. Wenn ich heute noch mal vor der Überlegung stehen würde, käme aber kein Wacom sondern ein Huion zum halben Preis ins Haus. 
  • Die Frage ob die Größe reicht, muss jeder für sich entscheiden. Wenn das Display größer wird, muss man auch mit der Hand größere Strecken mit dem Stift zurücklegen. Für mich sind das Intous Pro S sowie auch das etwas größere Cintiq 13HD genau richtig.

About The Author

Heiko

BüroAmMeer. Fotografiert gern. Produktmanager, Projektleiter, Softwareentwickler, manchmal auch DJ und Game Designer, je nach Tageszeit, Erfordernis, Lust und Laune. Auswanderer, Roadsterliebhaber.

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