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Toast Hawaii.

Toast Hawaii.

Clemens Wilmenrod bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas und Cocktailkirschen drückten die Sehnsucht nach der weiten Welt aus.

So schreibt es Gudrun Rothaug zur Erfindung des Toast Hawaii durch Clemens Wilmenrod im Jahre 1955 in ihrem Buch „Vom Toast Hawaii zum Döner. Essen in Deutschland.“. Allgemein vermutet man aber das Wilmenbrod letztendlich ein amerikanisches Rezept von 1939, das „Grillend Spamwich“, adaptierte. Hier wurde damals anstelle des Schinkens Frühstücksfleisch („Spam“) und geriebener Käse anstelle der Käsescheibe verwendet, die anderen Zutaten blieben gleich.

Was aber macht den perfekten Toast Hawaii aus? Angeregt durch eine Diskussion habe ich mir meine eigene Lieblingszubereitung noch mal vor Augen geführt und auch die diversen Varianten angeschaut. So simpel das Rezept klingt: Toast, Schinken, Ananas, Käse, so variantenreich kann man diese Leckerei gestalten.

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Heiko

BüroAmMeer. Fotografiert gern. Produktmanager, Projektleiter, Softwareentwickler und Game Designer, je nach Tageszeit, Erfordernis, Lust und Laune. Auswanderer, Roadsterliebhaber.

12 Comments

  1. DLensing

    Hallo Heiko,
    Man könnte nun eine Diskussion über die Cocktailkirsche führen.
    Ich persönlich finde sie, wenn es eine Künstliche ist, leider überbewertet.

    Eine kleine Abwandlung des Rezeptes könnte ich noch geben:
    Statt der gezuckerten Ananas nehme ich gerne eine frische Ananas mit der Schale, bestäube dann die ausgearbeiteten Ringe mit Puderzucker und lasse diese dann in einer jeißen Pfanne karamellisieren.

    Liebe Grüße
    Daniel

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    • Heiko

      Ich finde ja das die Kirsche eben nach der ursprünglichen Idee dazu gehört, oder eben irgendeine andere Frucht um das Exotische zu unterstreichen. Aber das schöne am Geschmack ist ja, dass jeder einen eigenen haben kann! 🙂

      Wenn frische Ananas, dann wirklich mit Zucker zubereiten, sonst würde mir das etwas zu sauer werden. Die Idee mit dem karamellisieren finde ich gut! Eine schöne Variante.

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  2. Elly

    Die Kirsche. Gib misch die Kirsche! Also für mich ist ja grundlegend, ob man ein Toast mit Schinken, Ananas, Käse isst (das ist dann ein Toast Schinken-Ananas-Käse) oder ein Toast mit Schinken, Ananas, Käse & Kirsche isst (das ist dann ein Toast Hawaii).

    Hach. Lecker. <3

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    • Heiko

      Nur die Kirsche? Sie sind eine Naschkatze, liebe Elly! 🙂 Und ich kann nicht anders, als Ihnen zuzustimmen. Die Kirsche macht das Hawaii!

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  3. NETZGEFLUESTER

    Wissen Sie, Herr Kanzler, schon alleine der Soße wegen, würde ich Sie vom Fleck weg ehelichen. Wenn Sie nicht schon vergeben wären….

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    • Heiko

      Ja, die Soße rundet das ganze schön ab. Und was das Ehelichen angeht: nun, irgendwas ist ja immer. 🙂

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  4. Der Applejünger

    Ich liebe Toast Hawaii.
    Nur eben ohne warmes Obst. Warmes Obst ist ekelhaft. Dafür kommt bei mir ein Kleks Mayo drauf. Und warmer Schinken ist auch fies. Den ersetze ich durch ’ne Frikadelle. Und zum Schluss lege ich noch eine Tomate und ein Blatt Salat drauf. Zur Krönung oben auf die Spitze noch eine Scheibe Toast und der Toast Hawaii a la Aj ist perfekt!

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    • Heiko

      …was dann ja schon weniger Hawaii, sondern eher Eiffel-Style ist 🙂

      Schön Dich mal wieder zu „sehen“.

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      • Heiko

        Was will uns der Autor damit sagen?

      • Der Applejünger

        Das ist mein neuster Service: „Think your comment“
        Du kannst dir einfach vorstellen, was ich geantwortet habe. Dürfte ja kein Thema sein, kennst mich ja schon ein paar Jahre… 😀

        (Nee ernsthaft: Keine Ahnung was passiert ist)

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