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Nerd. Am. Herd. #4 Bratkartoffeln.

Nerd. Am. Herd. #4  Bratkartoffeln.
Herzkaft, knusprig. So müssen gute Bratkartoffeln sein. Es gibt mehrere hundert Wege dieses Ergebnis zu erzielen. Meist aus „übrig“ gebliebenden Kartoffeln gebraten gibt es auch die frische Variante. Ich hatte vor kurzem Lust auf krosse Erdäpfel und habe mich mal daran versucht.

Das folgende einfach zu kochende Rezept dazu habe ich durch Zufall auf chefkoch.de gefunden. In den Foren wird gerne, oft und lange diskutiert wie perfekte Bratkartoffeln gelingen und User „Tarrasco“ hat eine schöne „gelingsichere“ Zubereitung bereit gestellt.

Die Zubereitungszeit liegt hier bei ca. 40 Minuten, das Rezept ist sehr einfach.

Ihr braucht:

  • ca. 5 bis 6 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • 3 EL Öl oder Schmalz (schmeckt dann noch besser)
  • etwas Salz
  • eine passende Pfanne mit Deckel, ein Teller geht notfalls auch

 

Zubereitung

Kartoffeln schälen und dann in Würfel schneiden. Das Öl in die Pfanne geben und auf kleinster Stufe erhitzen. Ist das Öl warm werden die Kartoffeln zugeben. Wichtig: Die Kartoffeln dürfen nicht übereinander liegen! Nun die Pfanne abdecken und das ganze bei geringer Hitze 30 Minuten lang garen. Nichts umrühren oder wenden.

Die Kartoffeln sind jetzt durchgegart und haben einen schöne knusprige braune Seite. Deckel ab und die Kartoffeln gut salzen. Wer mag gibt auch noch Pfeffer dazu. Nun wird etwas mehr Power auf den Herd gegeben und bei mittlerer Hitze die Kartoffeln fertig gebraten. Knapp 3 bis 4 Minuten pro Seite, vorsichtig wenden damit die Kartoffeln nicht zermatschen.

Fertig sind die Bratkartoffeln.

 

Dazu passt am besten ein schön herbes Bier. Prost Jungs!

About The Author

Heiko

BüroAmMeer. Fotografiert gern. Produktmanager, Projektleiter, Softwareentwickler und Game Designer, je nach Tageszeit, Erfordernis, Lust und Laune. Auswanderer, Roadsterliebhaber.

21 Comments

  1. Bone

    Ok. Das ist dann eine Variante die ich auch mal testen muß. Ich nehme immer gekochte Kartoffeln und schneide diese in Scheiben.

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    • Heiko

      Die Variante mit den gekochten Kartoffeln ist ja oft die „Resteverwertung“. Es sei denn man kocht direkt frische Pellkartoffeln.

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  2. Der Applejünger

    Hmmmmmm… *mjam*

    DARAUF hätte ich jetzt auch Bock.

    Ich brate die Jungs in Kräuterbutter und Zwiebeln an. :mrgreen: Auch lecker!!! 😉

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    • Der Applejünger

      Update: Ich brate sie natürlich erstmal OHNE Butter aber MIT Zwiebeln an. Aber für den letzten „Pfiff“ kommt dann später die Kräuterbutter in die Pfanne.

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      • Heiko

        Mit Kräuterbutter? Davon habe ich noch nie gehört. Sobald ich hier welche finde, probiere ich das mal aus!
        Danke für den Tipp.

      • Der Applejünger

        Bitte. Ist echt lecker.

        Wann schreibst du faule Socke mal wieder was???

    • Heiko

      Me to. Aber sowas von hungrig.

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  3. Pssst!

    Moooaaaaah, Herr Kanzler, es geht nichts über einfache, leckere Hausmannskost….. 🙂

    Schließe mich dem Bunny an: HUNGER!!!

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    • Heiko

      Ich bin halt ein einfaches und schlichtes Gemüt.
      Nur beim geniessen lege ich gewisse Ansprüche an den Tag 😉

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  4. Madi

    ja…und dann kann man noch Eier in die Pfanne geben und Omlettartig stocken lassen, Schinkenwürfel, (und die Zwiebeln vom Appeljünger) und schon hat man nen leckere Bauernfrühstück)…das könnte mir auch mal wieder gefallen

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    • Heiko

      Bauerfrühstück ist auch was feines. Da gibt es ja einige hundert Varianten. Ich habe sogar irgendwo mal was von einer süssen Version gelesen.

      Wobei ich ja hier ganz bewusst leckere krosse Bratkartoffeln „naturel“ haben wollte.

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      • Madi

        die sehn auch verdammt lecker aus…waren sie auch so lecker?

      • Heiko

        Die waren OBERlecker. Muss mich mal selbst loben 😉

  5. FrauVivaldi

    Mist. Keine Kartoffeln im Haus…. aber dafür gibts heute was noch viel Besseres: Yuca-Pommes 🙂
    Wahrscheinlich gibts auch bei Dir Yuca in fast jedem Supermarkt, hier leider nicht, daher hab ich mir 2 Stück aus Spanien mitgebracht. Die Yuca wird geschält, in mittelgroße Stücke zerteilt und gar gekocht (nicht so ganz weich – und bitte kein Salz ins Wasser tun!). Danach abgießen und etwas abkühlen lassen, in pommesgroße Schnitzel schneiden (bitte nicht zu dick, eher so wie die vom Mäkkes) und in einer Pfanne mit viel Sonnenblumenöl ausbacken (wer ne Friteuse hat – bitteschön – so einen Schnickschnack hab ich aber nicht), auf Küchenkrepp abtropfen lassen und gut salzen. Fertich… schmeckt oberlecker!!
    Leider kann ich momentan keine Fotos machen.. die Kamera hat irgendwie einen Schaden und frisst Batterien wie Rainer Calmund seine Desserts…

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    • Heiko

      Yuca hatte ich tatsächlich letzte Woche mal kurz in der Hand. War mir aber spontan unsicher was man damit alles anrichten kann, da ich das Aroma etwas süsslicher als normale Kartoffeln im Hinterkopf habe.

      Danke für die Rezeptidee. Und schon wieder etwas das ich ausprobieren werde. *mjammi*

      PS: der Scherz auf Calmunds Kosten war böse. Aber gut! :mrgreen:

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    • Heiko

      Ähm. Blöde Frage: Wieviel ist denn „viel“ Sonneblumenöl? Ich kann doch schlecht die ganze Pfanne vollkippen? Quasi als Friteusenersatz?

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      • Pssst!

        so viel, dass sie drin schwimmen. kommt auf die menge an, die du machen möchtest.

  6. FrauVivaldi

    Rischtsch, Frau Pssst hat natürlich recht 🙂
    Und Yuca ist nicht unbedingt süßer als Kartoffel.
    Ein weiteres tolles Rezept:
    Yuca schälen, roh reiben (so wie Kartoffelpuffer etwa). Ca. einen Esslöffel voll etwas ausdrücken, in die Hand nehmen, eine kleine längliche Mulde formen, einen schmalen Streifen Schafskäse hineingeben, schließen — ach was schreib ich hier ewig – schauen Sie doch einfach hier nach:

    http://frauvivaldi.blogspot.com/2009/07/muchines-de-yuca.html

    Guten Appetit!

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  7. AndiBerlin

    Alles Blödsinn. Am besten sind immer noch die Kartoffeln von Mutti. Ohne wenn und aber!

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